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Das Museumszentrum für thrakische Kunst entstand mit japanischer Finanzhilfe. Seine Eröffnung 2009 in Anwesenheit von Prinz Akishino und seiner Frau verdeutlicht die internationale Zusammenarbeit bei der Vermittlung des antiken thrakischen Erbes.
Das Denkmal wurde 2003 eröffnet und durch öffentliche Spenden finanziert. In seinem Sockel liegt eine Mariä-Geburt-Kapelle; die Marienfigur greift Haskowos Tradition auf, die Gottesmutter als Schutzpatronin der Stadt zu verehren.
Das bewegliche Dach des Beobachtungspavillons gibt Teleskope für Sonnenbeobachtungen und nächtliche Beobachtungen frei. Lehrgloben, eine Armillarsphäre und ein Sonne-Erde-Mond-Modell ergänzen den astronomischen Unterricht in der Sternwarte von Dimitrowgrad anschaulich.
Dokumente und Architekturpläne erzählen von Dimitrowgrads Gründung 1947. Die Ausstellung bewahrt Uniformen, Abzeichen und Werkzeuge der Jugendbrigaden, die am Aufbau der neuen Stadt und ihrer Industrie mitwirkten.
Die Festung wurde aus mit Mörtel verbundenen Bruchsteinen errichtet und durch neun Türme geschützt. Fünf verstärken die Südseite; die Anlage diente militärischen Einheiten als dauerhafte Unterkunft und Befestigung.
Die interaktive Ausstellung des Zentrums behandelt Geier und ihren Schutz. Vulkanfelsen im Arda-Tal bieten Gänsegeiern und Schmutzgeiern Lebensraum, ebenso Schwarzstörchen und weiteren Vögeln dieser artenreichen Landschaft der Östlichen Rhodopen.
Das erhaltene Zimmer, in dem der Dichter lebte und arbeitete, erschließt seine persönliche Welt. Fotografien, Verse, Erinnerungen und Porträts seines Sohnes Wladimir Penew verbinden Literatur mit dem Gedächtnis seiner Familie.
Die westlichen Rhodopen sind höher und reich an Schluchten und Höhlen, während der Osten niedrigere Formen besitzt. Flusstäler bringen mediterranen Einfluss und erklären damit einen Teil der vielfältigen Vegetation dieses Gebirges.
Keramik aus der Villa Armira, Teile eines thrakischen Bestattungswagens und Funde aus der Festung Ljutiza verbinden mehrere archäologische Stätten. Eine historische Karte und Alltagsgegenstände ergänzen die Geschichte der örtlichen Gemeinschaft.
Der monumentale Bau verwendet Trockenmauerwerk ohne Mörtel. Hinweise auf wiederholte Bestattungen sowie Funde von Goldschmuck, Glas und Keramik belegen seine Nutzung durch Angehörige der thrakischen Aristokratie in der Antike.
Die Villa entstand in römischer Zeit als Zentrum eines großen thrakischen Adelsgutes. Marmorschmuck, Bodenmosaike und ein von Säulen umgebener Innenhof mit Wasserbecken zeigen den Luxus der damaligen provinzialrömischen Architektur.